Presse
Presseerklärung
Stadtorchester Lüneburg
Groß und Klein, das klingt fein!
Stadtorchester Lüneburg fördert Bläserklassen – gemeinsames Konzert im Kurpark
Schon traditionell kümmert sich das Stadtorchester Lüneburg (SOL) um die Schülerinnen und Schüler, die den Bläserklassen entwachsen und stellt sich damit auch der sozialen Verantwortung, die einem offiziellen Orchester der Hansestadt zukommt. Wie in früheren Jahren veranstaltete das SOL in diesem Frühjahr einen gemeinsamen Workshop von Jung und Alt und konzertiert öffentlich mit den kleinen Nachwuchsmusikern. Das gemeinsame Konzert findet statt am
Sonntag, 16. Mai 2010, um 15 Uhr
in der Kurparkmuschel im Lüneburger Kurpark.
Das Projekt Bläserklassen, dessen vielfältiger positiver Einfluss auf die Kinder mittlerweile außer Frage steht (musikalische Kompetenz, Begeisterungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz etc.) endet nach zwei Jahren mit Ende der 6. Klasse.
Matthias Böke, Vorsitzender des SOL: „Die Kinder müssen Ihre Instrumente an die Schule zurückgeben, da sie von den nachfolgenden Klassen benötigt werden. Einige wenige Schüler können zwar in verschiedenen AGs der Schule ihr dann eigenes Instrument weiterspielen, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzet. Die Masse der Schüler hat dann keine Möglichkeit, ihr Instrument in einem Orchester weiterzuspielen - also keine musikalische Perspektive. Diese Perspektive möchten wir, dass Stadtorchester Lüneburg, den Bläserklassen-Schülern geben.“
Der Workshop ist der erste Schritt dazu. Die Schüler der Bläserklassen erfahren hautnah die Probenarbeit eines symphonischen Blasorchesters. Die Schüler sollen in allen Phasen der Probenarbeit aktiv mitarbeiten und mitspielen. Ihnen soll vom ersten Ton an das Gefühl gegeben werden, vollwertiges Mitglied in einem symphonischen Blasorchester zu sein, das sich gerade auf ein Konzert vorbereitet. Die Jugendlichen erfahren durch die Teilnahme an diesem Workshop weiter, dass ein Musizieren auch außerhalb der Schule, in einem ihnen zugänglichen Orchester, möglich ist und ihr Können auch außerhalb der Schule gewürdigt wird und gefragt ist.
Volker Masemann, Leiter des SOL: „Höhepunkt des Workshops ist natürlich für alle Kinder das gemeinsame Konzert mit den ‚Großen’. Wir hoffen daher, dass viele Musikbegeisterte zur Kurparkmuschel kommen und die jungen Musiker durch Beifall und vielleicht auch eine kleine Spende aktiv unterstützen. Gespielt wird sowohl getrennt als auch gemeinsam.“
Geplant sind unter anderem Stücke wie „Ouvertüre zu Carmen“, „Star Treck through the Years„ und Märsche wie „The Washington Post“. Nicht nur die Kinder werden übrigens neue Erfahrungen machen, sondern auch so mancher Zuhörer. So ist geplant, einen Jägermarsch mit so genannten Pleßhörnern vorzutragen.
Wer übrigens einen Sohn, eine Tochter, eine Enkelin oder einen Neffen hat, der es gern einmal im SOL-Jugendorchester versuchen möchte, kann sich gern an Manfred Cierpinsky wenden, der das Vororchester mit etwa 15 Kindern und Jugendlichen leitet. Er gibt auch weitere Auskünfte über die Probenarbeit, die Instrumente und die Kosten.
Das Angebot des SOL versteht sich nicht als Konkurrenz zu Angeboten, die in den Schulen gemacht werden. Vielmehr hat es als Zielgruppe die Schülerinnen und Schüler, die vielleicht mehr wollen als einmal wöchentlich in der Schülerband zu spielen. Das SOL ist jedenfalls bereit, jede erdenkliche Unterstützung zu geben. Dies ist nicht ganz uneigennützig; das SOL sucht wie jedes andere Orchester ständig Nachwuchs.
Wer interesse an dem Jugend- und Ausbildungsorchester oder auch am Hauptorchester hat, kann sich an Matthias Böke wenden (Telefon 04131-66363).
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