Presse
Presseerklärung
Stadtorchester Lüneburg
Musiker befruchten sich gegenseitig
Nur Gewinner bei Orchesterfusion
Es ist eine typische win-win-Situation – jeder spürt die Vorteile der neuen Konstellation und ist mit den neuen Verhältnissen glücklich und zufrieden: Das „Neue Blasorchester Deutsch Evern“ und das Stadtorchester Lüneburg haben am 1.1.2011 fusioniert.
Die Musiker aus Deutsch Evern haben nach Auflösung ihres Orchesters eine neue Heimat gefunden, das Stadtorchester Lüneburg konnte sich vergrößern und viele Lücken, vor allem im tiefen Blech und im hohen Holz füllen, das Vororchester wurde bereichert, und nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Erwachsenen, die sich noch weiterbilden wollen, können dort etwas lernen, und schließlich hat auch das Publikum seine Vorteile, denn es hört jetzt ein richtig gut besetztes Blasorchester von fast 60 Personen, das auch Stücke mit einer umfangreichen Instrumentierung anbieten kann.
Die Feuerprobe hat das fusionierte Orchester übrigens schon bestanden, am 9.4.2011 lieferte es die musikalische Untermalung für den nordwestdeutschen Schützentag in der Lüneburger Kreideberganlage, und der Erfolg war überwältigend. Das Stadtorchester hat – auch Dank der Neuzugänge aus Deutsch Evern – die Salz-Hansestadt wieder einmal hervorragend repräsentiert.
Der Zusammenschluss war notwendig geworden, weil das „Neue Blasorchester Deutsch Evern“ Ende 2010 plötzlich ohne Führung dastand. Klaus Schwieger, bisheriger musikalischer Leiter des 2005 gegründeten Blasorchesters: „In den fünf Jahren unter meiner Leitung war das Orchester auf 26 Spieler herangewachsen und konnte auch schon ein hörbares Programm anbieten. Da ich aber verschiedene Funktionen in der Spielmanns- und Orchestermusik habe, konnte ich das Orchester aus zeitlichen Gründen nun nicht mehr leiten. Ich bin sehr froh, dass das Stadtorchester uns aufnimmt. Es wäre doch schade gewesen, wenn die interessierten Musiker keine neue Chance angeboten bekommen hätten.
Für sie ist der neue musikalische Leiter der alte vom Stadtorchester, Volker Masemann, der sich riesig über den Zuwachs freut: „Wir haben auf relativ einfache Weise viele gute Musiker gewonnen, die unser Fortbestehen langfristig sichern. Natürlich bedeutet das zusätzliche Arbeit und einige Investitionen, aber es lohnt sich.“
Inzwischen wurde ein Konzept erarbeitet, mit dem gewährleistet werden soll, dass der Leistungsstand und das Repertoire beider Orchester angemessen berücksichtigt wird. Die Musiker befruchten sich gegenseitig. Die meisten Noten wurden auch schon beschafft, und ein geselliges Beisammensein zum gegenseitigen Kennen lernen hat es selbstverständlich bereits in der Weihnachtszeit gegeben.
Die Mühe hat sich gelohnt; nur wenige Bläser aus Deutsch Evern haben sich nach den ersten Schnupperstunden gegen das Stadtorchester Lüneburg entschieden, und der Auftritt vor den Schützen hat bewiesen: Der gemeinsame Weg der beiden Orchester ist viel versprechend!
----------------------------------------
[zurück] 
|