Über uns
Das Blasorchester VfL Lüneburg e.V. erhielt am 07. Juni 2008 die Ernennungsurkunde zum Stadtorchester Lüneburg aus der Hand des Stellvertretenden Bürgermeisters von Lüneburg anläßlich des an diesem Wochenende stattfindenden "Hansemarktes" in Lüneburg im Anschluß an das Konzert im Rathausgarten Lüneburg.
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vom Spielmannszug zum Blasorchester
Das Stadtorchester Lüneburg wurde 1896 als Trommler- und Pfeifferkorps der Arbeiterturnerschaft Lüneburg gegründet, später wurde es als Spielmannszug VfL Lüneburg bekannt. 1961 führte dieser als erster in Deutschland einen Quartettflötensatz ein, 1978 wurden die Spielmannsflöten durch Konzertflöten ersetzt. Am 26. November 1994 wurde die Umstellung des Spielmannszuges zum Blasorchester im Vfl Lüneburg beschlossen. Der Übungsbetrieb wurde im Januar 1995 aufgenommen, die musikalische Leitung hat seitdem Volker Masemann. Das Motto für 1996 lautete "100 Jahre Musik im VfL Lüneburg". Im September fand ein Festakt statt, an dem der Oberbürgermeister, der Oberstadtdirektor sowie viele weitere geladene Gäste teilnahmen, auch das Svelvik Musikkorps aus Norwegen, mit dem eine langjährige Freundschaft besteht. Der Niedersächsische Turnerbund verlieh dem Blasorchester VfL Lüneburg e.V. am 28. Februar 1998 in Gifhorn den Sonderpreis in Bronze für die Umstellung vom Spielmannszug zum Blasorchester.
vom Blasorchester zum Stadtorchester
Anläßlich der 1. Lüneburger Sülfmeistertage vom 3. bis 12. Oktober 2003 spielte das Orchester auf dem Kopefest das Frühschoppenkonzert auf der Bühne "Am Sande" und war anschließend bei dem Festumzug zum Abschluß des Kopefestes im Festumzug präsent, wie auch in den darauffolgenden Jahren. 2006 wurde das Frühschoppenkonzert live von Radio ZuSa gesendet.
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Im Juli 2004 wurden die Studio-Aufnahmen für die erste CD des Blasorchesters VfL Lüneburg e.V. fertiggestellt. 14 Titel quer durch unser Repertoire wurden eingespielt, unter dem Titel "Blasorchester VfL Lüneburg 2004". Die CD ist bei unseren Einsätzen sowie bei biwa-Musikalienhandel erhältlich.
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Am 11. September 2004 wurde das Jahreskonzert in der Lüneburger Ritterakademie gegeben. Zusammen mit dem Svelvik Musikkorps aus Norwegen wurde im ausverkauftem Haus den Zuhörern ein Programm mit Stücken aus allen Stilrichtungen geboten. Das gemeinsame Finale mit u.a. "Conquest of Paradise" (John Vangelis) und dem "Alt-Hannoverschen Zapfenstreich" hat nicht nur den Musikern viel Freude bereitet. Mehrere gemeinsam von beiden Orchestern gespielte Zugaben rundeten diesen äußerst gelungenen Abend ab, das Konzert wurde ein großer Erfolg.
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Im August 2006 wurde in Undeloh (Lüneburger Heide) ein Open-Air-Konzert gespielt, und im Oktober das Herbstkonzert, gemeinsam mit dem Jugendorchester und dem Orchester der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf (Landesfeuerwehr-Orchester Schleswig-Holstein). Vom 25. bis 28. Mai 2007 fand das Niedersächsische Landesmusikfest in Lüneburg statt, anläßlich der Veranstaltungen zum Event "111 Jahre Blasorchester VfL Lüneburg", zu der 30 Vereine mit ca. 800 Musikern in der Lüneburger Innenstadt diverse Konzerte gaben. Federführender Organisator der Veranstaltungsreihe war Manfred Cierpinsky, Leiter des Jugendorchesters, unterstützt von Mitgliedern des Orchesters und vielen ehrenamtlichen Helfern.
Im September 2007 fanden zwei gemeinsame Konzerte mit dem Svelvik Musikkorps (Norwegen) statt, am 15. September 2007 zusätzlich mit dem Schützenspielmannszug Scharnebeck anläßlich ihres Jubiläums im Veranstaltungszentrum Scharnebeck, sowie das zweite Konzert am 16. September 2007 als Gala-Konzert mit dem Blasorchester VfL Lüneburg e.V. und dem Svelvik Musikkorps im Lüneburger Stadttheater.
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Am 07. Juni 2008 erhielt das Blasorchester VfL Lüneburg e.V. die Ernennungsurkunde zum Stadtorchester Lüneburg aus der Hand des Stellvertretenden Bürgermeisters von Lüneburg. Am 29. August 2008 feierte die Stadt Bleckede ihr 800-jähriges Bestehen, das Stadtorchester Lüneburg nahm an dem Festumzug teil.
2009: Es gab auch ein Leben vor und nach den Schützenfesten!
Im Mai 2009 nahm Volker Masemann seine Arbeit als Dirigent des Stadtorchesters Lüneburg (SOL) wieder auf. Er war ein Jahr lang beruflich unterwegs gewesen und von Matthias Girndt würdig vertreten worden.
Im Juni drehte sich wie jedes Jahr wieder alles um die vielen Schützenfeste, die das SOL musikalisch bereicherte. Zweiter Schwerpunkt waren Ende des Jahres die Weihnachtskonzerte in St. Michael, auf dem Lüneburger Marktplatz und in der Theodor-Körner-Kaserne, in der wir bei den Proben zu Gast sind.
Doch das SOL hat nicht o. g. und weitere Traditionen gepflegt, wie das Frühlingskonzert in Deutsch Evern, das Erntedankfest in Bardowick oder das Kopefest, sondern auch Neues ausprobiert. So gab es im Mai einen Workshop mit Lüneburger Bläserklassen, um einerseits Kindern, die den Bläserklassen entwachsen sind, eine neue Heimat anzubieten und andererseits, um beim SOL für Nachwuchs zu sorgen – eine typische „win-win-Situation“.
Außerdem beteiligten wir uns im September erstmals musikalisch am „Gym & Dance Day“ in der Gellersenhalle in Reppenstedt. Wir müssen unsere Sache wohl gut gemacht haben, denn anschließend wurden wir sofort fürs nächste Jahr engagiert. Auch beim Musikfest der Kontaktstelle Musik im Landkreis Lüneburg waren wir dabei.
Ohne Fleiß kein Preis. Daher gab es auch 2009 Lehrgänge und Weiterbildungsangebote. Unter anderem fuhr das Jugendorchester unter der Leitung von Manfred Cierpinsky wieder zum Schloß Noer.
Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Osterspaziergang und Weihnachtsfeier waren die Highlights, aber auch bei zahlreichen Ständchen gab es Gelegenheiten zum persönlichen Austausch.
2010: Mädge, Kulmbach: Feiern ohne Ende …
Der Juni hatte es in sich: Ohnehin jedes Jahr vollgestopft mit Schützenfestterminen, fanden dieses Jahr zwei große Ereignisse zusätzlich statt: der Geburtstag von Lüneburgs Oberbürgermeister (OB) Ulrich Mädge und der Besuch der Kulmbacher Stadtkapelle.
Zum Geburtstag Mädges gab das Stadtorchester Lüneburg (SOL) ein Konzert auf Gut Wienebüttel. Unter den Zuhörern fand sich zahlreiche Prominenz aus Berlin und Hannover. Als Geschenk spielten wir ein eigens für den OB geschriebenes Arrangement für den Titel „Die schönste Stadt der Welt“ (die natürlich „Lüneburg“ heißt).
Kaum hatten wir den prominenten Geburtstag hinter uns, da reisten unsere Freunde aus Kulmbach an, und eine Woche lang hieß es: gemeinsam musizieren, Gedanken und Erfahrungen austauschen und feiern. Unter anderem wurde im Lüneburger Kurpark ein gemeinsames Benefizkonzert zugunsten des SOS-Hofes Bockum gegeben. Auch wenn es an dem Tag sehr kalt und windig war, hatten alle ihren Spaß.
Im August fuhr das SOL zu einem Kurkonzert nach Bad Bevensen. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein ausgezeichneter Kartenverkauf ab, und so musizierten wir im voll besetzten Saal und durften viele Zugaben spielen.
Die Weihnachtszeit ist musikalisch immer besonders schön. Die Stücke, die schon rechtzeitig geprobt werden, stimmen schon einmal auf das Fest ein, und die Konzerte bilden traditionell einen besinnlichen und fröhlichen Jahresabschluss. Doch bevor es so weit ist, hat das SOL eine Verpflichtung, die es als Stadtorchester selbstverständlich gern erfüllt: die musikalische Ausrichtung des Volkstrauertages auf dem Zentralfriedhof. 2010 übernahm das SOL zum zweiten Mal diese Aufgabe, nachdem das Bundeswehrorchester nicht mehr zur Verfügung steht.
Im Herbst fand sich das SOL auch zusammen, um über eine Neuausrichtung zu beraten. Ergebnis: Wir werden an weniger Schützenfesten teilnehmen; die Belastung ist im Laufe der Zeit einfach zu groß geworden. Außerdem wird es einige Änderungen im Repertoire geben.
Und noch eine Änderung kündigte sich an: Das Orchester aus Deutsch Evern stand kurz vor der Auflösung und fragte an, ob wir die Musiker bei uns aufnehmen würden. Welche Freude!
Bilder von unseren Konzerten und Einsätzen 2010 finden Sie in unserer Bildergalerie

Musikalisch klingt unser Jahr 2010 aus mit dem Konzert vor dem Lüneburger Landgericht am Marktplatz:
Musiker versüßen die Vorfreude: Stadtorchester begeistert mit Konzert
Seit der Umstellung vom Spielmannszug zum Blasorchester ist die Zahl der Musiker von anfänglich 27 Aktiven (Spielmannszug) auf über 50 Musiker gestiegen.
Mitglieder
Interessierte Musiker sind bei uns stets weiterhin willkommen.
Wir bilden aus!
Für die Ausbildung unseres Orchesternachwuchses haben wir ein Jugend- und Ausbildungsorchester gegründet. Dort werden gemeinsam Musikstücke erarbeitet und die Grundlagen für eine effektive Orchesterarbeit geschaffen. Weiterhin vermitteln wir fachkundige Instrumentallehrer für die notwendige individuelle Ausbildung. Die gemeinsame Probe des Jugend- und Ausbildungsorchesters findet freitags von 17:30 bis 19:00 Uhr im Probenraum auf den Sülzwiesen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Tipp: bei Interesse einfach mal mit Instrument bei uns vorbeischauen!
Anfragen hierzu auch unter Kontakt.

Stadtorchester Lüneburg, 2010

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